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Heizung tauschen: Fördermöglichkeiten nutzen!

Die Nebenkostenabrechnung steht vor der Tür und jedes Jahr ärgert man sich darüber, dass sie wieder einmal viel zu hoch ist. Eine effiziente Heizung kann dabei helfen die Nebenkosten zu senken und sie entlastet dabei auch noch die Umwelt. Damit möglichst viele Hausbesitzer von einer effizienten Heizung profitieren können, halten viele staatliche Einrichtungen Möglichkeiten zur Förderung bereit.

Fördermittel gibt es generell für den Austausch und die Optimierung einer Heizungsanlage. Dabei erfolgt die staatliche Förderung vor allem über die Kfw und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, kurz BAFA. Der Antrag zur Förderung muss in der Regel vor der Durchführung der Maßnahmen gestellt werden. Gezahlt wird die Förderung dann meist über Kredite oder Zuschüsse. Dabei sind für die Höhe der Fördermittel vor allem der Gebäudetyp und der Umfang der Maßnahmen entscheidend.

Der Unterschied zwischen den Förderungen der Kfw und der BAFA liegen vor allem in der Art der Heizung. Während die Kfw Heizungen mit fossilen Brennstoffen fördert, unterstützt die BAFA ausschließlich den Umstieg auf erneuerbare Energien. Die Besitzer einer Ölheizung sollten dabei beachten, dass die KfW seit dem 01.01.2020 keine Förderung für Öl- oder Gas-Brennwertheizungen als Einzelmaßnahme oder als Heizungspaket anbietet.  

Auch werden Wärmeerzeuger mit Öl bei der Sanierung zum Kfw – Effizienzhaus nicht mehr berücksichtigt. Gasheizungen dagegen schon. Zur Berechnung für ein solches Gebäude können aber weiterhin auch nicht förderfähige Wärmeerzeuger wie eine Ölheizung hinzugezogen werden. 

Eine Gasheizung lässt sich darüber hinaus auch in Kombination mit erneuerbaren Energien ergänzend zum BAFA-Programm finanzieren. Gefördert werden bei Heizungen für fossile und erneuerbare Energien auch die Optimierungsmaßnahmen, wie zum Beispiel der Austausch der Heizungspumpe.  Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, Ihre alte Ölheizung gegen einen Wärmeerzeuger auf Basis erneuerbarer Energien zu tauschen, bekommen Sie zusätzlich zehn Prozent auf die gewährten Fördersätze. Damit erhöhen sich die Förderung für Solarthermieanlagen und Gas-Hybridheizungen auf 40 Prozent und für Biomasseanlagen, Wärmepumpen sowie hybride Systeme auf Basis erneuerbarer Energien sogar auf 45 Prozent.

Auch die Bundesländer oder Kommunen bieten teilweise Förderungen an. Besonders bei einer Heizung die schon länger als 15 Jahre ihren Dienst tut, lohnt es sich im Voraus über einen Austausch oder eine Optimierung der alten Heizung nachzudenken. Wägen Sie genau ab, welche Heizung wirklich zu Ihnen und Ihrem Heizverhalten passt. Am besten lassen Sie sich von einem Experten beraten.

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